Einladung
Wir laden Euch ein, zusammenzukommen, um zu denken, um den Blickwinkel zu ändern:
Philosophieren mit allen Sinnen. Achtsam auf die Welt zu schauen: grübeln, klügeln, hirnen, sinnen, überlegen und vordenken.
Verschiedene Denkarten zusammen erleben. Zurückdenken in die Vergangenheit.
Vorausdenken in die Zukunft. In der Gegenwart miteinander denkend reden und redend miteinander denken.
Im-Hier-und-Jetzt denken: sich austauchen und inspirieren. Sich gegenseitig inspirierend zusammen-laut-denken. Schliesslich dann schweigend betrachten:
kontemplierend alles nochmals durchdenken, um Einsichten zu bekommen und Aussichten zu erschaffen.

Gäste
... und wir möchten euch als Gäste in unsere Stuben einladen, um gemeinsam ungewohnte, abstrakte und konkrete Gedankengängen zusammen zu denken. Uns die Zeit nehmen, in entspannter Umgebung und mit Mut, Staunen, Skepsis und Humor die Welt wieder und wieder neu zu entdecken. Fragen zu stellen und diese liebzuhaben.
Uns mal die Zeit nehmen, einfach nur zu denken und zu schauen was entsteht. Und gemeinsam zu staunen und in Beobachtung zu sein wie sich unsere Gedanken zusammenfinden und grösser werden. Und vielleicht ein Bild entstehen zu lassen, dass uns in diesem Moment auf eine Ebene des Glücks, der Erfüllung und der Zufriedenheit bringt.
So laden wir euch ein in unsere Stuben....tretet ein....und das Gespräch ist eröffnet....
Gastgeberinnen
Sie heisst Özlem. Özlem ist voller strahlender Energie und begeistert sich an so vielem. Sie dreht jeden Kiesel, jeden Stein, jede Wurzel um und staunt: Seht, das habe ich heute gefunden, das beschäftigt mich, das interessiert mich, das ist spannend, da will ich mehr wissen. Immer findet sie etwas, das sie zum Staunen und zum Nachdenken bringt. Sie ist höchst lebendig, ist mutig und unerschrocken, sucht ihren Weg, ist ungeduldig mit sich und leidet an der Welt. Sie zelebriert die Vielfalt in allen Höhen und Tiefen und benennt diese furchtlos.

Sie heisst Sandra. Sandra wartet ab, beobachtet aus der Distanz, ist skeptisch und kommt nur langsam und vorsichtig näher. Sie ist neugierig aber auch zurückhaltend. Sie ist mutig, wagt sich an ihre verletzlichen Seiten, experimentiert mit den Rändern des menschlichen Bewusstseins und ist den Schattenreichen der Menschen gegenüber offen und zugewandt. Ihre Kommentare sind oft kurz, jedoch präzis und witzig. Ihr Humor ist trocken, wie ein Schluck Gin. Ihre Gestik und Mimik ist grosses Kino. Feminismus ist ihr eine Grundvoraussetzung. Darüber verhandeln? Eh ma, qué?

Sie heisst Natalie. Sie sucht immer, zweifelt, hadert. Mal in Büchern, Fussnoten und Philosophie, dann wieder im Wald, bei ihren Spaziergängen, in der Küche beim Kochen, beim Yoga oder in ihr selbst. Seit neuestem entdeckt sie den weiblichen Körper als Ausdruck unserer weiblichen Seele und Verletzlichkeit, Schmerz und Demut. Immer wieder findet sie einen neuen Teil in sich und damit eine neue Sicht auf die Welt, die sie zum Staunen bringt. Aber dann geht sie weiter, weil die Skepsis wieder durchdringt und die Suche neu beginnt. So in der Welt zu sein, ist unendlich reich aber nicht ohne Risiko.